Sofortkredite - Konditionen, Vorteile und Nachteile

In den letzten Jahren wurden sogenannte Sofortkredite immer beliebter. Diese findet man auch unter den Bezeichnungen 24-Stunden-Kredit oder Kredit mit Sofortzusage.

Sofortkredite sind eigentlich ein Internet-Phänomen. Sie werden vor allem von Direktbanken vergeben. Die Direktbanken versprechen dabei eine besonders schnelle Bearbeitung sowie eine Zusage und Überweisung innerhalb sehr kurzer Zeit.

Übliche Auszahlungssummen liegen zwischen 500 und 50.000 Euro, die wie ein Ratenkredit über 12 Monate bis 10 Jahre zurückgezahlt werden.

Die Beantragung eines Sofortkredits funktioniert dabei sehr einfach. Bei einer Anbieterbank wird wie zum Beispiel hier ein vorgegebenen Formular ausgefüllt, in dem grundlegende Informationen wie Personendaten und Auskünfte zur Einkommenssituation eingegeben werden müssen.

Neuer 5-Euro-Schein

Die wesentlichen Vorteile eines Sofortkredits: Erstens natürlich die schnelle Bearbeitung. Zweitens jedoch auch der freie Verwendungszweck. Sofortkredite sind nicht an einen bestimmten Zweck wie Investitionen in ein Unternehmen oder die eigene Wohnung gebunden. Ebenso können damit Auto oder Urlaub gekauft werden.

Direktbanken werben zwar immer mit besonders günstigen Konditionen, weil sie geringere Kosten haben (keine teuren Filialen, wesentlich weniger Mitarbeiter). Dennoch sind Sofortkredite nicht immer die günstigste Variante. Aufgrund der fehlenden Bindung an einen Verwendungszweck und aufgrund der eher geringen Auflagen ist das Ausfallsrisiko für die Banken höher. Das führt unter Umständen zu schlechteren Konditionen. Daher sollte man vor der Aufnahme eine Kredits immer genau vergleichen und nicht gleich zum bequemen Sofortkredit greifen.

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03.02.2013

ZEW-Konjunkturbarometer auf höchstem Stand seit Mai 2010

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erhebt mit seinem Konjunkturbarometer monatlich die Konjunkturerwartungen. Der ZEW-Konjunkturbarometer gilt als Indikator, wie sich die wirtschaftliche Lage in absehbarer Zukunft entwickeln wird.

Die neuesten Daten von Januar 2012 zeigen ein äußerst positives Bild. Für Deutschland sind die ZEW-Konjunkturerwartungen um 24,6 Punkte gestiegen und stehen nun bei 31,5 Punkten. Das ist der beste Wert seit Mai 2010.

Bei der Erhebung werden Finanzmarktexperten über ihre Konjunkturerwartungen für das kommende Halbjahr erhohen. Die befragten Experten erwarten, dass Unternehmen in den kommenden Monaten zurückgestellte Investitionen wieder tätigen werden und die deutsche Wirtschaft moderat wachsen lässt.

Auch in anderen europäischen Staaten wird eine ähnliche Entwicklung erwartet.

Einen Wehrmutstropfen gibt es allerdings auch: Die konjunkturelle Lage bei wichtigen deutschen Handelspartnern wird noch eher verhalten eingeschätzt. Diese Export-Märkte sind jedoch für einen konjunkturellen Aufschwung äußerst wichtig.

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22.01.2013

Kein Schuldenschnitt für Zypern

Die anhaltende Euro-Schuldenkrise betrifft nicht nur den üblichen Verdächtigen Griechenland, sondern u.a. auch die benachbarten Zypern.

Anfang Januar wurde nun Zypern von der Ratingagentur Moody's neu bewertet - und dabei gibt es keine guten Nachrichten. Das bisherige Rating der Kreditwürdigkeit wurde von B3 auf Caa3 gesenkt. Der Ausblick bleibt außerdem weiterhin negativ. Zypern hat damit ein ebenso schlechtes Rating wie Griechenland.

Zur Sanierung des Staatsbudgets wollen die Zypern wie auch die Griechen auf Rettungsgelder zurückgreifen. Einen Schuldenschnitt wurde hingegen bereits von einigen führenden Politikern abgelehnt. Führend unter den Gegner eines Schuldenschnitts für Zypern ist dabei der EU-Währungskommissar Olli Rehn.

Die zypriotischen Staatsfinanzen werden dabei vor allem durch den gestiegenen Kapitalbedarf von Zyperns Banken belastet.

Die Zyprioten sind dabei im Gegensatz zu anderen Staaten keineswegs alleine für ihre Situation verantwortlich. Durch den Schuldenschnitt für Griechenland wurden griechische Anleihen wertlos, von denen die zypriotischen Banken besonders viele besaßen. Die Entwertung dieser Papiere verschärfte die Problematik und führte schlussendlich zum aktuellen negativen Rating.

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12.01.2013

Neue 5-Euro-Banknote präsentiert

Bereits vor einiger Zeit wurde von der EZB angekündigt, dass die Euro-Geldscheine ein Facelift bekommen sollen. Diese Woche war es endlich soweit: Der erste neue Euro-Schein wurde der Öffentlichkeit präsentiert.

Begonnen wurde mit der 5-Euro-Banknote. Diese soll (hier im direkten Vergleich mit dem momentanen 5-Euro-Schein) wie folgt aussehen:

Neuer 5-Euro-Schein

Die bisherigen Motive bleiben dabei unverändert erhalten. Auch soll der 5-Euro-Schein das graue Farbschema beibehalten.

Doch einige Änderungen gibt es auch: die Farben sollen etwas kräftiger und eine kleine Spur bunter werden. Das Design wird etwas runder, und der Name Euro wird nun unter der lateinischen und griechischen Schrift auch in Kyrillisch abgebildet.

Die neue 5-Euro-Banknote enthält außerdem ein neues Sicherheitsmerkmal: die große grüne 5, die den Wert des Geldscheins angibt, wechselt beim Kippen die Farbe und erscheint dann Blau. Sonstige bisherige Sicherheitsmerkmale bleiben erhalten.

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12.01.2013

Der Haushaltsplan – Leistbarkeit eines Kredits prüfen

Heutzutage nehmen immer mehr Menschen einen Kredit auf. Einerseits aufgrund des anhaltend niedrigen Zinsniveaus, andererseits weil in der heutigen Konsumgesellschaft selbst Konsumgüter wie teure Fernseher bereits über Kredite finanziert bzw. auf Raten abbezahlt werden.

Besonders bei größeren Krediten – etwa für den Erwerb einer Eigentumswohnung, zum Bezahlen des Eigenmittelanteils bei einer Genossenschaftswohnung oder zum Kauf eines neuen Autos – sollte die Leistbarkeit des Kredits genauestens geprüft werden. Dazu wird ein sogenannter Haushaltsplan aufgestellt.

Beim Haushaltsplan werden alle Einnahmen des Haushalts den Ausgaben gegenübergestellt. Zu den Einnahmen gehören etwa das Gehalt, Pensionen, oder staatliche Zuschüsse wie etwa Kindergeld bzw. Familienbeihilfe. Auf der Ausgabenseite stehen alle Ausgaben – wie etwa Wohnungsmiete, Betriebskosten, Telefonkosten, Ausgaben für Nahrungsmitte, Kleidung und Unterhaltung und noch vieles mehr.

Eine gute Grundlage für den Haushaltsplan bietet das folgende Schema:

Monatliches Nettoeinkommen
+ Monatliches Nettoeinkommen des Partners
+ staatliche Beihilfen und sonstige Einnahmen
= Haushaltseinkommen

Wohnkosten (Miete inkl. Betriebskosten)
+ Haushaltskosten (Heizung, Strom, Gas, Wasser)
+ Telekommunikation und TV (Internet, Telefon, Smartphones, TV)
+ Lebenshaltungskosten (Nahrungsmittel, Kleidung, …)
+ Mobilitätskosten (Auto, öffentliche Verkehrsmittel)
+ Kosten für Haustiere
+ Sonstige Fixkosten (Konto, Zeitschriftenabos, …)
+ Kosten für Freizeitaktivitäten und Urlaub (monatlicher Durchschnitt)
+ Bisherige Kreditraten
= Haushaltsausgaben

Die Differenz aus Haushaltseinkommen und Haushaltsausgaben entspricht dabei der maximal möglichen monatlichen Rate (Tilgung + Zinsen), die man sich leisten kann. Üblicherweise wird dabei noch ein zusätzlicher Sicherheitspolster eingeplant, um kurzfristige Kosten (Reparaturen, Ersatz von defekten Haushaltsgeräten, …) abfedern zu können.

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03.01.2013

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